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Freizeit und Kultur in Wuppertal

Wuppertal ist für mich das San Francisco Deutschlands.

(Regisseur und gebürtiger Wuppertaler Tom Tykwer)

Wer nicht den ganzen Tag in Hörsälen und Bibliotheken verbringen möchte, findet in Wuppertal ein großes Freizeit- und Kulturangebot. Die Stadt im Tal hat eigentlich alles was ein Wuppertaler Studentenherz begehrt: gemütliche Cafés, urige Kneipen, moderne Clubs, große Parkanlagen, viele Sportangebote, Theater, Museen und natürlich die berühmte Wuppertaler Schwebebahn.

Sport und frische Luft

Zur wohl beliebtesten Außenanlage gehört die Hardt. Hier trifft sich im Sommer die Studierendengemeinde zu Picknick, Sonnenbad und Co. Ein leckeres Bierchen bekommt man im Biergarten des Hardt-Cafés und auf der Waldbühne der Hardt findet im Sommer das eine oder andere Openairkonzert statt. Wer sich ein wenig die Beine vertreten will, kann durch den Vorwerkpark oder die Barmer-Anlagen spazieren, wandern oder joggen. Auch prima zum ‚frische Luft schnappen´ eignen sich der Wuppertaler Zoo und der Skulpturenpark.

http://www.wuppertal.de/tourismus-freizeit/botanischer_garten/102370100000147456.php

http://veranstaltungen.meinestadt.de/wuppertal/location-detail/507246

http://www.wuppertals-gruene-anlagen.de/gartendenkmal-hardt-botanischer-garten/

http://www.wuppertals-gruene-anlagen.de/landschaftsparks/vorwerk-park/

http://www.wuppertals-gruene-anlagen.de/barmer-anlagen/

http://www.barmer-anlagen.de/Home.3.0.html

http://www.zoo-wuppertal.de/

http://skulpturenpark-waldfrieden.de/startseite.html

Neben dem reichhaltigen Sportangebot der Uni bietet die Stadt Wuppertal viele Sportanlagen an. Seit dem Frühjahr 2010 hat die renovierte Schwimmoper wieder ihre Pforten geöffnet. Hier kann man als Studierender günstig seine Bahnen ziehen und nebenbei die Architektur des Bauwerks aus den 50er Jahren genießen. Etwas mehr Wellness und Spaß bietet das Schwimmbad H2O in Remscheid. Für alle die, die gerne im Freien baden, bieten die umliegenden Talsperren ein entsprechendes Flair. Die bekannteren Talsperren der Umgebung sind die Glörtalsperre, die Bevertalsperre und die Wuppersperre (an der „Kräwi“ Kräwinklerbrücke). Für lange Spaziergänge, zum Skaten oder kleinere Radtouren eignet sich der Rundweg um die Kemnade.

 

http://www.h2o-badeparadies.de/

http://www.ruhr-guide.de/freizeit/seen-und-fluesse/gloertalsperre/19,0,0.html

http://www.bevertalsperre.eu/

http://www.wuppertalsperre.net/html/freizeit.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Kemnader_See

 


 

Kultur

Auch für Theaterfreunde bietet die Stadt eine bunte Palette an Angeboten. Sowohl klassische als auch moderne Stücke gibt es im Opernhaus. Wer einmal etwas Anderes sehen möchte, kann die regelmäßigen Poetry Slams in der Börse besuchen. Weitere Möglichkeiten für die künstlerisch-kulturelle Ausgestaltung eines Abends bieten das TalTonTheater, der Barmer Bahnhof oder der Kontakthof an. Alle haben ein vielfältiges Programm, von Live-Musik über Theater bis hin zu Lesungen ist von allem etwas dabei.

http://www.wuppertaler-buehnen.de/

http://www.pina-bausch.de

http://www.dieboerse-wtal.de/

http://taltontheater.de/

http://www.der-barmer-bahnhof.de/

http://www.kontakthof-wuppertal.de/

Museums-Liebhaber sollten das Von-der-Heydt-Museum besuchen

 

http://vdh.netgate1.net/

Wer neben einem „normalen“ Kinobesuch etwas Ausgefalleneres sehen möchte, besucht das Programm Kino Cinema-Wuppertal.

http://www.cinemawuppertal.de/

 


 

Utopiastadt

Das neue kreative Quartier im Tal

Von Lisa Giacalone, Studentin der Germanistik und Anglistik

Café Hutmacher

In der Wuppertaler Nordstadt liegt direkt an der Nordbahntrasse der alte Mirker Bahnhof. Das reizvolle, jedoch lang kaum genutzte Gebäude, entdeckte eine Gruppe junger Stadtentwickler, Kunst- und Kulturwissenschaftler, die hier im Jahr 2011 mit dem Projekt Utopiastadt, einen Raum für ihre eigenen Ideen und die anderer „Utopisten“ schaffen konnten. „Es gab damals sehr viele Ideen und Einzelprojekte, die wir hier konkretisieren wollten. So entstand dann im Mirker Bahnhof als Anlaufstelle eine Art Werkstatt, um an der Umsetzung von Utopien zu arbeiten“, erzählt Christian Hampe, der als einer der Initiatoren seit Beginn dabei ist.

Inzwischen ist es ein Großprojekt, das mit zahlreichen Unternehmen, Aktionen und Veranstaltungen ein Schmelztiegel für kreatives Schaffen und zukunftsorientierte Stadtentwicklung im Tal darstellt. Im und um den Bahnhof bewegt sich eine Vielzahl von Menschen, die unter anderem im Café Hutmacher Konzerten und Lesungen lauschen, in der Fahrradwerkstatt mit Unterstützung der „Mirker Schrauba“ ihre Fahrräder reparieren oder im Utopiastadtgarten Blumen und Gemüse anbauen. Das Fotolabor „Polakueche“ bietet Kurse an, und im Coworking Space ist für 10 Euro am Tag ein Schreibtisch zu haben. Auch junge und studentische Gruppen, deren Projekte thematisch unter dem Dach von Utopiastadt zu Hause sind, können hier halbjährlich ein Stipendium erhalten und so das große Netzwerk des Bahnhofs nutzen und ergänzen.

Das Projekt ist ein offener Raum, der zum Mitmachen einlädt und Menschen sämtlicher Generationen, Kulturen und Gesellschaftsschichten anzieht, wie Christian erklärt: „Hier kommen verschiedenste Interessenbereiche zusammen und von diesen Schnittstellen können dann alle profitieren. Wir freuen uns immer über Menschen, die Utopiastadt durch ihre Mithilfe oder durch frischen kreativen Input bereichern wollen“.

Mittlerweile hat sich Utopiastadt fest als Teil der Kultur im Tal etabliert und ist mit all seinen Facetten und dem abwechslungsreichen Programm in jedem Fall einen Besuch wert.

(Informationen auch unter www.utopiastadt.eu)


 

Vom Campus wupperwärts – der Mirker Bahnhof

„Needful Things“- ein Markt der Kreativität

von Isabel Hetzel, Studentin der Fächer Germanistik und Geographie

„Ich hätte nicht gedacht, dass Wuppertal mich einmal so positiv überraschen könnte“, sagt Susana, Studentin der Wirtschaftswissenschaften und Pendlerin.

Dieser Gedanke ging an diesem Tag wohl vielen Besuchern des „Needful Things“- Marktes am Mirker Bahnhof durch den Kopf. Der Markt ist eine Veranstaltung des Projekts „Utopiastadt“, das sich als kreatives Cluster, als „Initialzündung eines andauernden gesellschaftlichen Prozesses mit Ambitionen und Wirkung“ versteht.

Unmittelbar an der Nordbahntrasse gelegen, die zugleich Hauptlebensader des alten Bahnhofgeländes ist, bietet der Designmarkt „Needful Things“ ein Füllhorn an kreativen und ausgefallenen Ideen, von denen man sich gerne inspirieren lässt.

Auf der Fläche hinter dem ehemaligen Bahnhofsgebäude reiht sich ein Dutzend kleiner Stände auf: Von selbstbedruckten, nachhaltigen Shirts über Taschen aus Feuerwehrschläuchen, Schmuck aus Holz, Silber oder geflochtenen Bändern mit filmischen Details, Dekoartikeln aus grobem Metall bis hin zu selbst gebrauten Getränken ist alles dabei. Die Standbesitzer sind nicht nur von den einzigartigen Angeboten genau so begeistert wie die Kunden, die Inhaberin des „Florabella“- Schmuckstandes freut sich besonders über die Location, die mit dem Charme historischer Industriekultur besticht. Sie findet auch die Offenheit des Geländes gut: „Es gibt hier keinen Eintritt für den Markt, dadurch können viele unterschiedliche Leute einfach mal kurz vorbeischauen.“

Nach der Qual der Wahl, was man von dem vielen Kunsthandwerk  nach Hause tragen möchte, ist eine kleine Stärkung mit Pommes, Currywurst, Pizza und Co. in Aussicht. An Campingtischen sitzen Menschen aller Altersklassen beim gemeinsamen Essen zusammen und kommen ins Gespräch. Wer einfach nur die Musik der DJs genießen möchte, die draußen live auflegen, kann dies natürlich tun.

Auf dem Bahnhofsgelände befindet sich auch das Projekt „Utopia Stadtrad“, ein Fahrradverleih, bei dem man sich für 20 Euro Pfand den ganzen Tag ein Rad leihen und die Trasse komplett abfahren kann. Wer sein eigenes Vehikel noch fahrtüchtig machen muss, kann sich im „Reparatur Café“ kostenlos gute Tipps und Hilfe von den „Mirker Schrauba“ holen.

Den Tag ausklingen lassen kann man hier wochentags täglich ab 14 Uhr im „Café Hutmacher“. Teilweise unverputzte Steinwände, bemalt und mit Gemälden dekoriert; eine Bar aus echten Büchern; ein Podest mit Perserteppich, alten Sesseln und Kaffeetischchen; daneben ein Sekretär im Vintage- Look und diverse Dekoartikel aus vergangenen Zeiten lassen nostalgische Gefühle aufkommen. Den Kaffee genießt man aus Omas Sammeltassen, ganz nach dem Vorbild der Teeparty des verrückten Hutmachers aus Lewis Carrols Werk „Alice im Wunderland“, dem Namensgeber des Cafés.

Bunt, etwas chaotisch, aber liebenswert - das bleibt hier nach einem solchen Tag wie dem „Needful Things“-Markttag in Erinnerung. Das Fazit: Ein Besuch lohnt sich! Sucht euch unter http://neu.clownfisch.eu/utopia-stadt/ eine Veranstaltung aus oder schaut einfach so vorbei und lasst euch überraschen!


 

Filmstadt Wuppertal

Großes Kino in und unter der Schwebebahn

Von Alexandra Hennicke, Studentin der Fächer Pädagogik und Germanistik

Über das Wuppertaler Pflaster sind womöglich schon etliche bekannte Schauspieler gelaufen, denn Wuppertal ist eine Filmstadt, registriert im Filmstädtenetzwerk NRW. Damit befindet sie sich in bester Gesellschaft mit Münster, Köln, Bonn oder Düsseldorf. In der Schwebebahnstadt haben Daniel Brühl, Til Schweiger, Hannelore Elsner, Hape Kerkeling oder Moritz Bleibtreu, aber auch internationale Stars wie Willem Dafoe, Michel Piccoli oder Charlotte Gainsbourg gedreht. Berühmte Regisseure wie der Wuppertaler Tom Tykwer, Lars von Trier oder Wim Wenders haben die Stadt in ihren Filmen verewigt.

Dass Produktionsfirmen auf Wuppertal als Filmkulisse aufmerksam geworden sind, liegt unter anderem an dem interessanten und attraktiven Stadtpanorama mit den verschiedenen Locations. Das lang gestreckte Tal, viele Berge und steile Straßen á la San Francisco bringen Dynamik in die Aufnahmen.

Dreharbeiten

Zudem gibt es unterschiedliche Architekturen und Baustile. Besonders prägend sind die prächtigen Jugendstilvillen oder Industriebauten, die eine gute Szenerie für historische Filme bieten. Natürlich gehört auch die Schwebebahn zu den beliebten Motiven. Die Vielfältigkeit der Stadt inspiriert Filmemacher dazu, hier Szenen, die in anderen Städten spielen, zu drehen. So wurden in Wuppertal schon Straßenzüge oder Stadtviertel von Köln, München oder Berlin simuliert, eine Villa im Briller Viertel wurde kurzerhand zum Drehort für eine Filmszene in Amsterdam.

Allein in den letzten zehn Jahren sind in Wuppertal über 50 Filme entstanden. Zu den bekanntesten zählen etwa „Manta Manta“, „Knockin‘ on heaven’s door“, „Alice in den Städten“, „King Ping“, „Der Krieger und die Kaiserin“, die Dokumentation „Pina“ über das Tanztheater Pina Bausch oder „Das Experiment“, für den einige Szenen sogar in den Kellern der Universität gedreht wurden.

Nur wenige Regisseure stammen selbst aus Wuppertal. Warum aber werden dennoch so viele Filmemacher aufmerksam auf diese Stadt als Drehort? Die gut vernetzten Filmbeauftragten der Stadt Wuppertal - Lutz Ahr von der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft und Simone Neutert vom Wuppertal Marketing - leisten hierzu ihren Beitrag. Bereits in der Vorproduktion steht Ahr mit den sogenannten Locationscouts in Kontakt und unterstützt sie bei der Suche nach authentischen Drehorten. Er lotst Produktionsfirmen durch die Stadt oder erteilt Drehgenehmigungen. Um in Ruhe drehen zu können, sollten die Gebäude leer stehen; manchmal räumen Eigentümer ihr Zuhause während des Drehs. Für Dreharbeiten in der weltberühmten Schwebebahn wird sogar ein zusätzlicher Wagen eingehängt.

Wer mehr über Wuppertal als Filmstadt erfahren will, kann sich bei Stadtrundgängen, die das Wuppertal Marketing auf Anfrage organisiert, ein authentisches Bild machen und erfährt gleichzeitig viel über die Besonderheiten der jeweiligen Drehorte. Am Ende der Führung werden Filmszenen gezeigt, die im Tal entstanden sind.

Weitere Informationen und einen Kurzfilm, der - kunstvoll zusammengestellt - Szenen aus 18 Filmen und TV Produktionen zeigt, gibt es hier: http://www.filmstadt-wuppertal.de/


 

Flimmern im Tal

Kino open air

von Nina Menken, Studentin der Politikwissenschaft und Geschichte

Wer dem Uni-Alltag entfliehen möchte und keine Lust auf eine Kneipentour im Luisenviertel hat, für den bietet Kino unter freiem Himmel in der alten Feuerwache an der Gathe eine Abwechslung an. „Talflimmern“ ist anderes Kino, als in zahlreichen großen Cinekomplexen. In der alten Feuerwache an der Gathe – einem Jugend- und Begegnungszentrum im historischen Gebäude einer ehemaligen Feuerwache – sitzt der Zuschauer unter einem Zeltdach im Hinterhof. An den Steinwänden ranken Blumen, vorn flimmert die große Leinwand. Statt Hollywood Blockbustern gibt es eine Dokumentation über die Post-Punk-Szene West-Berlins („B-Movie“) oder über einen jungen Mann, der mit dem Fahrrad eine Weltreise unternommen hat („Pedal The World“). „Talflimmern“ hat seinen ganz eigenen Charme, sowohl was das Programm – im Sommer 2015 gab es z.B. eine Vorpremiere des Berlinale-Gewinners „Taxi Teheran“ – als auch was das Ambiente betrifft. Der Fokus liegt nicht auf Bequemlichkeit und lukullischem Genuss, sondern auf dem besonderen Film selbst.

Talflimmern

Die Wuppertaler danken es den Veranstaltern: Jeden Sommer von Juni bis August besuchen um die 4000 Cineasten die teils ausverkauften Vorstellungen – und das selbst dann, wenn das Wetter nicht mitspielt. Dann wird eben eine Zeltplane gespannt, werden Kuscheldecken verteilt und los geht es mit dem ganz großen Kino.

Das Wuppertaler Projekt „Talflimmern“ wurde 1998 von Mark Tykwer und Mark Rieder ins Leben gerufen, anfangs noch unter dem Namen „Wuppertaler Open Air Kino“. Inzwischen ist „Talflimmern“ so erfolgreich, dass ihm die Film- und Medienstiftung NRW den Sonderpreis der Jury für ein „herausragendes Kinoprogramm“ verliehen hat. Der Leitgedanke ist nicht, die obligatorischen Filmerfolge des laufenden Kinojahres zu zeigen; die Organisatoren setzen vielmehr auf Independent-Filme und Dokumentationen – was Oscar prämierte Filme wie „Grand Budapest Hotel“ oder „Dallas Buyers Club“ jedoch nicht ausschließt. Geschmacklich ist damit für jeden etwas dabei.

Karten für die Vorstellungen können online reserviert oder an verschiedenen Vorverkaufsstellen erworben werden und kosten sieben, für Besitzer eines WSW-Abo-Tickets ermäßigt fünf Euro.

 

www.talflimmern.de

https://www.facebook.com/talflimmern

 


 

Flashmob kritischer Masse

Radfahrer erobern die Straßen

von Nina Menken, Studentin der Politikwissenschaft und Geschichte

 

Fahrrad fahren in Wuppertal? So richtig vorstellen kann man sich das bei der bergigen Landschaft der Stadt nicht. Die Nordbahntrasse ist eine attraktive Ausweichmöglichkeit, aber im Stadtverkehr mit mehrspurigen Hauptverkehrsstraßen kommt bei Einzelkämpfern keine Freude auf. Genau das möchten die Unterstützer von Critical Mass ändern. Jeden ersten Freitag im Monat treffen sich Fahrradbegeisterte um 19 Uhr an der Schwebebahnhaltestelle Kluse, um gemeinsam mit dem Rad die Straßen Wuppertals zu erobern. Kommen kann jeder, der ein verkehrstaugliches Fahrrad besitzt. Critical Mass ist keine Organisation, die zentral geleitet wird, sondern folgt vielmehr dem Prinzip eines Flashmobs, der von einem Initiator angekündigt wird und bei dem jeder mitmachen kann. Ziel der Bewegung ist es, auf Fahrradfahrer als Verkehrsteilnehmer aufmerksam zu machen.

Fahrrad

 

Hervorgegangen ist die weltweite Critical Mass-Bewegung aus einerersten Aktion, die 1992 in San Francisco stattfand. Schon damals traf sich eine Gruppe von Fahrradfahrern, um gemeinsam in der kalifornischen Stadt auf die Missstände im Straßenverkehr aufmerksam zu machen. Genau 20 Jahre später, im Mai 2012, fand die erste Fahrt in Wuppertal statt, diejenige Stadt, die wegen ihrer topografischen Ähnlichkeit oft als „kleines San Francisco“ bezeichnet wird. Damals nahmen 24 Fahrer an der Aktion teil, im Juni 2015 waren es stolze 500 – ein Beleg dafür, wie wichtig das Fahrrad vielen Wuppertalern als Verkehrsmittel wieder geworden ist.

Ziel von Critical Mass ist, sich als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer Terrain zurückzuerobern. Weil eine Gruppe ab 15 Radfahrern laut Straßenverkehrsordnung als ein eigenes Fahrzeug gilt, kann die Gruppe von bis zu 500 Fahrern geschlossen grüne Ampelphasen und Kreuzungen passieren, was die Gemüter anderer Verkehrsteilnehmer leicht erhitzen kann.

Die Routen der Critical Mass, die sich einmal monatlich in Bewegung setzt, sind immer unterschiedlich. Mal führen sie von Elberfeld nach Oberbarmen oder Langerfeld, ein anderes Mal vom Kluser Platz nach Barmen mit Rückweg über die Nordbahntrasse. Das Fahren in der Kolonne bietet Alleinradlern ein neues Fahrgefühl und eine besondere Atmosphäre, demonstriert Stärke und Zusammengehörigkeit. Denn wann, wenn nicht als Critical Mass, wird man als Radfahrer nicht einfach an den Rand gedrängt, sondern kann einen kompletten Fahrstreifen ausnutzen? Also ab aufs Rad!

 

www.talradler.de

https://de-de.facebook.com/CriticalMassWuppertal

 


 

 


Bühne frei für Studierende

Durch Kooperation des AStA, des HSW und der Wuppertaler Bühnen wird interessierten Studierenden ab dem Sommersemester 2014 ermöglicht, die kulturelle Seite Wuppertals kennen zu lernen - bei freiem Eintritt in alle Veranstaltungen der Wuppertaler Bühnen sowie des Sinfonieorchesters. Darüber hinaus gilt für die Bühnenflatrate die Regelung plus 1, so dass jeder die Möglichkeit bekommt, seinen Partner/in, Freund/in oder eine andere Person, die nicht in Wuppertal immatrikuliert ist, mitzunehmen. Denn einen Abend zu zweit kann man viel mehr genießen als allein.

Eine Reservierung ist ab zehn Tagen vor Veranstaltungsbeginn unter der Hotline „Kulturkarte“ (0202/563 76 66) möglich. Die Karten können dann bis 15 Min. vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse abgeholt werden. Ausnahmen sind Premieren, Gastspiele und Sonderkonzerte. Also ran ans Telefon und Tickets für die nächste Veranstaltung sichern!

 

https://www.asta-wuppertal.de/services-2/buehne-frei-fuer-studierende/

http://www.wz-newsline.de/lokales/wuppertal/wuppertaler-cdu-fordert-gratis-kultur-fuer-die-jugend-1.1600558

http://www.kulturkarte-wuppertal.de/